AOK Teamtraining des Jg. 7 der GSG Detmold

Ein Spinnennetz aus einem Kletterseil, welches den Weg versperrt und nur gemeinsam überwunden werden konnte, ein Oskar, der nicht immer einfach zu finden war und Sümpfe, die gemeinsam überquert werden wollten. All dies beinhaltete das Teamtraining der AOK, welches in Kooperation mit der Geschwister-Scholl-Gesamtschule ab vergangenem Schuljahr zum Schulprogramm gehört.

Spinnennetz_ohne_Gesichter
Durchqueren eines Spinnennetzes, welches nicht berührt werden darf.

Alle siebten Klassen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule haben dieses Training im April und Mai an jeweils vier Tagen am Rolfschen Hof oder im Kletterpark durchlaufen. Dort haben sie spielerisch, aber auch reflektierend den Umgang miteinander geübt, wobei die Lehrer_innen eine passive Rolle einnehmen mussten und sich nicht einmischen durften. Eine nicht ganz einfache Sache, wie die meisten beteiligten Lehrerinnen und Lehrer berichten.

In diesen vier Tagen wurde jede Klasse von zwei Teamer_innen begleitet, die das Geschehen leiteten. Die Lehrer_innen sollten sich nur dann einmischen, wenn es für die Gruppe nicht lösbare, disziplinarische Schwierigkeiten gab. Probleme beim Überwinden der Hindernisse oder beim Lösen der Aufgaben musste die Klasse eigenständig lösen und konnte so an den Aufgaben wachsen.

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Einen Kreis bilden, ohne sehen zu können und ohne sprechen zu dürfen. Eine gar nicht so leichte Aufgabe.

Nach jedem Spiel gab es eine Runde in der die Schüler_innen das Spiel und das Verhalten der Klasse reflektiert haben und so eigenständig auf Lösungen kommen konnten. Impulse von den Teamer_innen und den Lehrer_innen konnten an der ein oder anderen Stelle Hilfestellungen sein. Die Beobachterrolle machte es den Lehrer_innen möglich ihre eigenen Klassen in diesem besonderen Setting kennenzulernen und sich auf das Miteinander zu konzentrieren.

Seilspringen mal anders
Alle müssen auf die andere Seite. Gleichzeitig oder nacheinander, Hauptsache sie berühren das Seil nicht.

Die angewandten Spiele und Methoden haben den Schüler_innen gefallen und sie haben es genossen an einem nicht schulischen Lernort gemeinsam etwas zu lernen. Auf Rückfrage waren sich die meisten Schüler_innen einig, dass das Teamtraining eine sinnvolle Ergänzung zu den in der Schule stattfindenden teambildenden Maßnahmen, wie der Klassen-AG und der Verfügungsstunde sind. Teilweise wurden die Spiele in den Klassen in diesen Stunden verschriftlicht und wiederholt. Hier stand zwar hauptsächlich der Spaß im Vordergrund, allerdings wurde auch hier darüber gesprochen, wie man das gemeinsame Vorgehen verbessern kann. Alles in Allem eine gelungene Aktion.

 

O.Brahm

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